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Was man beim Zeltaufbau unbedingt beachten muss Ideal für den Aufbau des Zeltes ist ein ebenes Gelände, frei von Steinen und anderen spitzen Gegenständen. Harzende oder blühende Bäume können die Zelthaut schädigen. Der Zelteingang sollte stets zur Wetter abgewandten Seite angebracht werden. Auf feuchtem Boden schützt eine Plane das Zelt vor Verschmutzung. Wichtig: Bevor man das Zelt das erste Mal mit auf Reisen nimmt, sollte man unbedingt einen Probeaufbau durchführen und sich in aller Ruhe mit der Technik und dem Zubehör vertraut machen. Das Verlegen des Fußbodens empfiehlt sich erst, wenn das Zelt vollständig aufgebaut ist, um so einen optimalen Stand zu gewährleisten.
Wie rüstet man das Zelt für einen Sturm? Fachmännische Konfektionierung des Zeltes und ein robustes Gestänge sind bei windigen Reisezielen unerlässlich. Das Gestänge soll unbedingt richtig ausgespannt werden, damit die Zelthaut einen straffen Sitz hat. Für Giebel- und Eckstangen gilt, dass sie präzise auf den Nähten verlaufen. Auch die Bodenabspannung muss entsprechend sorgfältig ausgeführt werden. Durch optimales Ausspannen kann der Wind an glatten Zeltflächen besser abgleiten. Das Zeltdach sollte nur ein Minimum an Dachüberstand aufweisen, ideal ist natürlich ein Sturmdach. Zeltstab-Befestiger verhindern das Flattern der Zelthaut bei starkem Wind, Gestängespanner sorgen für extra Stabilität und Sicherheit. Gurte, die über die gesamte Länge des Vorzeltes auf das Zeltdach gelegt werden, sind nicht empfehlenswert. Ständige Windbewegungen führen häufig zu Abschürfungen des Materials und schädigen so das Dach.
Alu oder Stahl? Auf das richtige Gestänge kommt es an! Wenn das Zelt dauerhaft an einem Ort steht, ist ein Stahlrohrgestänge ideal. Stahlrohrgestänge gibt es in verschiedenen Stärken, die stärkere Variante eignet sich besonders für extreme Witterungsverhältnisse. Reist man gerne mit leichtem Gepäck oder baut sein Vorzelt häufig auf und ab, verwendet man statt des Stahlgestänges besser das leichtere Alugestänge. Zusätzliche Firststangen bzw. Orkanstützen gewährleisten gleiche Stabilität bei geringerem Gewicht. Einige Hersteller bieten auch Glasfiebergestänge an.
Welches Werkzeug braucht man für den Zeltaufbau? Um die Wandösen am Caravan zu befestigen, sollte ein Schraubendreher in das Werkzeugset. Ein Gummihammer erleichtert das Einschlagen der Erdnägel und Heringe. Dichtmasse für die Bohrlöcher der Wandösen ist ebenfalls nützlich. Beliebt sind schraublose Firststangen-Halterungen, welche eine Montage ohne Schrauben oder Bohren ermöglichen. Zusätzliche Schwachstellen oder undichte Löcher lassen sich so vermeiden. Hat man einen Hocker oder eine kleine Stehleiter dabei, erleichtert dies das Einziehen und Ausspannen des Daches. Mit im Gepäck sein sollte auch immer eine Bürste zum Säubern der Kederschiene. Ein Maßband oder ein Zollstock helfen, das Zelt perfekt aufzustellen.
Welche „Kleinteile“ sollte man immer zusätzlich dabei haben? Für größere Risse empfiehlt es sich, immer Reparatur-Tape, Nahtdichter und Reparaturhülse dabei zu haben. Mit längeren scheuerbeständigen Schlaufen und Abspannschlaufen kann man den Hering flexibel in den Boden bringen und kann so auch bei schlechter Bodenbeschaffenheit das Zelt stabil aufbauen. |
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